Nun, man kann mit Sicherheit sagen, dass dies nicht die erste und nicht die letzte derart lustige Verpackung sein wird. Tatsächlich scheint dies eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Als diese Person nach Hause kam, kam ihnen das Müsli, das sie gerade gekauft hatten, seltsam vor – also drehten sie es um und siehe da! Wie viele andere Produkte auf unserer Liste erwies sich die große Müslipackung als halb leer. Dieses wiederkehrende Motiv halbleerer Verpackungen deutet auf ein allgemeineres Problem in der Konsumgüterbranche hin. Zwar mag etwas Leerraum – oft als "slack fill" bezeichnet – für den Produktschutz während Transport und Handhabung nötig sein, doch übermäßig viel leerer Raum wird oft gezielt genutzt, um Verbraucher über die tatsächliche Produktmenge zu täuschen. Diese Vorgehensweise frustriert nicht nur Kunden, sondern verursacht auch unnötigen Abfall durch Verpackungsmaterial. Besonders bei Produkten wie Müsli, bei denen das Gewicht allein kein guter Indikator für das Volumen ist, ist dies problematisch. Dass dieser Kunde sich veranlasst sah, den Inhalt der Packung zu überprüfen, zeigt ein wachsendes Misstrauen unter Verbrauchern. Da immer mehr Menschen ihre Erfahrungen online teilen und mehr Transparenz von Herstellern fordern, könnte dieser Trend zu irreführenden Verpackungen zu mehr Verbraucheraktivismus führen. Er unterstreicht auch die Notwendigkeit präziserer Kennzeichnungsvorschriften, die die Produktmenge in einer für den Durchschnittsverbraucher leicht verständlichen Weise darstellen.